Unsere Anreise führte uns über München über die die Inntalautobahn bis Kufstein und dann über die Mautfreien Bundesstraßen über Kitzbühel, Pass Thurn, Mittersil, Tauerntunnel (10 Euro). Dies alles absolvierten wir unter strömendem Regen. Kurz vor Lienz hörte der Regen auf, es war Mitternacht und wir* hielten auf einem Parkplatz zum Schlafen an. Am nächsten Morgen ging es über den Gailbergsattel, durchs Gailtal nach Hermagor. Dort machten wir Halt auf einem der besten Campingplätzen Europas, Schluga-Camping Vellach, der heuer seinen 50-ten Geburtstag feierte.
Pünktlich zu diesem Jubiläum wurden auch die neuen Waschräume fertig. Mit einem Wort: einzigartig.

Wir ruhten uns 2 Tage aus ohne an dem vielfältigen Programm teilzunehmen, gingen zum See zum Baden und kauften einige Kärntner Spezialitäten.

* Wir, das sind Hélène und ich und unsere beiden "Kleinen", Adeline (15) und Raphael(14)


‹bernachtung auf der Anreise im Drautal
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Auf dem Campingplatz Schluga im Gailtal
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Anreise über Hermagor zu den Plitvicer Seen

Abfahrt 9.00 Uhr

Hermagor
Tarvisio
Kranska Gora
Jesenice
Lubljana
Novo Maesto
Metlika
--(Panne mit dem Turbolader)
Karlovac
--
(Geld am Automaten und 
--Tanken am Ortsausgang)
Plitvice - 
-- Camping Corona

355 km 
= 7 Stunden Fahrzeit

Ankunft 18.00 Uhr

Am dritten Tag setzten wir unsere Reise über Tarvisio, Kranska Gora, Ljubljana unsere Reise fort. Bei Novo Maesto verließen wir die Nationalstraße Richtung Zagreb und fuhren durch eine schöne Mittelgebirgslandschaft auf der N 105.
Kurz vor der letzten Steigung passierte es, ein lauter Knall und der Motor zog nur noch unter erheblichem Qualmen und fast ohne Leistung. Mit letzter Kraft gings den Berg hinauf und auf der anderen Seite "rollten" wir die 10 km bis Metlika. 
Bis zur Polizei schafften wir es, die freundlicherweise einen Abschleppservice zu einer Renault-Werkstatt organisierte. Bis der kam, machte ich mich schon mal am Motor zu schaffen und stellte fest, dass dort ein dicker Schlauch hilflos in der Luft hing. Den Abschlepper wies ich auf den Schlauch hin und der fand das andere Ende und steckte es wieder zusammen. Alles klar, 40 Euro leichter und froh, dass es nichts Schlimmeres war. Die nächste Steigung lehrte mich eines besseren. Peng! Wieder keine Kraft. Diesmal wusste ich was zu tun war. Ich steckte die beiden Enden der Turbolader-Schläuche zusammen und zog die Schelle ordentlich an. Bis zu den Plitvicer Seen hielt es, auch an den Steigungen (und den Rest der Reise auch).

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Glücklich, aber ohne den Nerv, unterwegs Fotos zu machen, kamen wir auf dem Camping Korana gegen 18.00 Uhr an. 
Ausweise muss man abgeben und bekommt sie bei der Abfahrt wieder. Der Empfang ist geschäftsmäßig und kühl. aber dort ist man ja auch nur "Laufkundschaft".
"Einen Platz können sie sich suchen", heißt es.
Wir fahren rein und waren erstmal  über das heillose Durcheinander erstaunt, das dort vorherrschte. Jeder parkte sein Gefährt auf dem hügligen Gelände, wie er wollte und konnte . Auch wir fanden einen "Stellplatz", der eben war, zwischen den beiden Restaurants.

Bei unserer Erkundungstour über den Platz lernten wir eine Französische Familie kennen. Diese bereisten mit Auto und Zelt Kroatien schon seit etlichen Jahren. Bei einem Glas Wein, zu dem wir einluden, gaben sie uns die Tipps für die Besichtigung der Seen.
Ein unterhaltsamer Abend endete erst um Mitternacht.